Sehnsucht nach der einen Liebe.
Liebe, die im Verborgenen bleibt und nicht wagt sich zu zeigen.
Angst vor Enttäuschung und Abstoßung,
Angst davor, missverstanden zu werden und am Ende wieder ganz allein zu sein.
Allein…Einsamkeit, ein vertrautes Gefühl seit langer Zeit,
oft kennengelernt und wiedergefunden, ersetzt durch Gemeinschaft.
Die Gemeinschaft.
Ein Aufbau aus Lügen und Illusion oder die Wahrheit?
Gibt es überhaupt noch Wahrheit?
Kann man vertrauen schenken oder behalten?
Allein erscheint alles einfacher. Nicht so viel Hass, Neid, Zwietracht.
Man muss nicht auf andere Rücksicht nehmen.
Aber wo bleibt die Freude, der Trost, wenn man traurig ist?
Lieben. Wie soll man lieben lernen,
wenn man es nie kennengelernt hat oder immer missverstanden wird,
keine Erwiederung vorfindet?
Die Zeit vergeht und das Gefühl zu leben schwindet.
Was dagegen tun?
Nur eines: Frei leben ohne Angst.
Mit Hoffnung lebendig zu werden.
Ein Neuanfang.
Dann irgendwann, wird auch die Sehnsucht nach der einen Liebe erwiedert.
{8. August, 2007} Gedicht – Einsamkeit